Eigenname und Literarizität

Forskningsoutput: Typer av avhandlingarDoktorsavhandlingMonografi

Sammanfattning

Fokussiert wird das Problem des literarischen Differenzkriteriums, mithin die Frage, wie ein literarischer Text im Unterschied zu Texten nicht-literarischer Provenienz zu bestimmen ist. Vollzogen wird dies in sechs Teilen, 26 Kapiteln und 147 §§. Ausgangs- und Bezugspunkt ist dabei eine Befassung mit dem Eigennamen als Sprachzeichen. Nach einer Diskussion zur Klärung von dessen bekannt "delikatem" Status (von Mill über Frege, Searle, Kripke bis zu Eco (§§ 1-44)) erfolgt ein systematischer Aufriß literarisch- onomatischer Funktionskonzepte (§§ 45-70). Diese werden unter Beiziehung von Textbeispielen verschiedenster Typen und Epochen einer Bewährung unterzogen und - jenseits aller Varianten des “redenden Namens” - im Rahmen der Fiktionalitätsdebatte (u. a. S. J. Schmidt, Lotman, Adorno, Goodman (§§ 71-103)) mit Blick auf die Frage der Begründung literarischer Interpretation einer Lösung zugeführt (§§ 104-134). Ihre ”äuszerste spitze”, sprich der in diesem Zusammenhang erhobene epistemologisch wie literaturtheoretische Anspruch, findet sich in der Formel einer Geltung "kleinster Größe" (§§ 135-147), die von subjektivistischen Positionen in der Nachfolge Staigers ebenso Abstand nimmt wie von empiristisch-szientischen resp. solchen Positionen, die im Zusammenhang mit dem Radikalen Konstruktivismus die Interpretation aus der Literaturwissenschaft zu eliminieren vorgeschlagen haben (Hauptmeier, S.J. Schmidt).
OriginalspråkTyska
UtgivningsortNeumünster
Förlag
Tryckta ISBN3-529-04366-4
StatusPublicerad - 1995
MoE-publikationstypG4 Doktorsavhandling (monografi)

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