Zur Wissenschatlichkeit des Deutschunterrichts. Überlegungen am Beispiel der Inhaltsangabe

Gerhard Schildberg-Schroth, Hans-Heinrich Viebrock

Research output: Contribution to journalReview Article or Literature ReviewScientificpeer-review

Abstract

Der Auffassung, der Deutschunterricht kranke an Wissenschaftslastigkeit, wird die These gegenübergestellt, gegebene Probleme lseien gerade im Unwissenschaftlichen seiner Konzepte zu suchen. Demonstriert wird dies am Beispiel der Inhaltsangabe, wobei die Anweisungen des Lehrplans von Schleswig-Holstein auf ihre wissenschaftliche Fundiertheit einer kritischen Reflexion unterzogen werden. Dabei wird untersucht, inwieweit darin ein Strukturbegriff 'Inhaltsangabe' im Sinne J. S. Bruners deutlich wird. DidaktiK und Fachtheorie sollen miteinander in Zusammenhang gebracht werden. Methodische Konsequenzen werden am Beispiel von fuenf Texten geltend gemacht (Hebel: Unverhofftes Wiedersehen; Karl Schabrod: Lebenslauf; Nicolas Suezcin: Das Ende der alten Welt; Peter Handke: Der Rand der Woerter; Claus Bremer: wir), wobei eine Unterscheidung zwischen Inhaltsangabe, Precis, Paraphrase und Nacherzaehlung in die Betrachtung eingebracht wird.
Original languageGerman
Pages (from-to)4-24
JournalDer Deutschunterricht
Volume33
Issue number5
Publication statusPublished - 1981
MoE publication typeA2 Review article in a scientific journal

Keywords

  • Cultural studies
  • Educational Philosophy

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