Der Begriff Schmutz. Zum Verstehen unseres Zuhauses, unserer Welt. Vom Autor autorisiert aus dem Schwedischen übertragen und redigiert von Jürgen Birkle und Gerhard Schildberg-Schroth

Research output: Book/ReportBookScientificpeer-review

Abstract

Für Chemie und Physik ist Schmutz kein Thema, für sie gibt es keinen Dreck; dennoch aber sind Schmutz und Schmutzigkeit beständig vorkommende Phänomene unseres Alltags. Aber welchen Bedingungen unterliegen sie, wann, wo und wie treten sie in Erscheinung? Eine Antwort darauf  ist  möglich, wenn wir die Begrifflichkeit von Schmutz und Schmutzigkeit im Kontext der Gegebenheiten unseres Lebens auf- und untersuchen. Schmutz und Schmutzigkeit sind weder auf Hygiene noch auf symbolische Vorstellungen reduzierbar; sie gehören vielmehr zum menschlichen Vermögen, in den Dingen unserer Welt bestimmte Aufgaben und Identitäten wiederzufinden. Behandelt werden in diesem Rahmen neben forschungsrelevanten Positionen zudem historisch verschiedenste mit Schmutz und Schmutzigkeit verknüpfte Vorstellungen; diese reichen vom Sündenfall über die altägyptische Mythologie, Heraklit und das Mittelalter bis in die Neuzeit und Moderne. Epistemologisch-methodisch folgt die Arbeit Wittgensteins Idee der Beschreibung.

Original languageUndefined/Unknown
PublisherLit verlag
ISBN (Print)9783643131386
Publication statusPublished - 2015
MoE publication typeC1 Separate scientific books

Cite this